Der Erfinder der Teppichfliese |
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| Im Jahr 1924 begannen P.J. van Heugten und seine Frau in Amersfoort mit der Herstellung von Fahrrad-Satteldecken und Fahrradhandschuhen. Nach dem Kauf einer Haarfilzmaschine für die Produktion von Teppichunterlagen aus Jute, wurde Anfang der fünfziger Jahre mit der Produktion von 1,5 m breiten Rollen Haarfilzteppichen mit Bitumenrücken begonnen: |
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Der erste “Wand-zu Wand”-Teppich, der lose verlegt werden konnte! Van Heugten senior experimentierte weiter mit Reststücken, und es wurde die Idee der Teppichfliese geboren. Anfangs noch in den Abmessungen 25 x 25 cm, ab 1956 jedoch in dem erfolgreichen Format 50 x 50 cm. Im Jahr 1971 verließ der Sohn des Erfinders der Teppichfliese, Piet van Heugten, den Betrieb seines Vaters, um sich selbstständig zu machen. |
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Im gleichen Jahr entstand auch der Name Kela. Hauptsächlich wurden Fliesen verarbeitet, die mit speziellen Dessins auf dem Markt erschienen. Die Söhne von Piet van Heugten setzen heute die Familientradition fort. Der älteste Sohn Pieter ist für die Produktion verantwortlich, Sohn Alex ist Exportmanager. |
![]() Produktionshallen Teppichfliesen in Amersfoort |
![]() Sporthalle in Amersfoort. Hier wurden Teppichfliesen für die Billard-Weltmeisterschaft verlegt |
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Der Erfinder des
Produktionsprozesses
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Piet van Heugten
entwickelte selbst den Produktionsprozess für seine Kela Teppichfliesen. Er beginnt mit der Herstellung
von “Wand zu Wand”-Teppichrollen. Jede Rolle erhält einen schweren,
gut isolierenden Bitumenrücken und ein non-woven Glasfaservlies,
sodass später die Teppichfliesen nicht geklebt werden müssen
und formbeständig bleiben. Danach werden die Rollen nach einer
einzigartigen Methode in Fliesen geschnitten. Durch diese Schneidetechnik
ist der Teppichboden bei mehreren Kela Teppichfliesen fürs Auge
absolut nahtlos auf jedem ebenen Untergrund.
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| Einige Van Heugten-Zeitungsartikel aus den sechziger Jahren. | ![]() |
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